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Sachverständigenorganisation für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen: Zulassung

Leistungsbeschreibung

Als Sachverständige/Sachverständiger für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen kann tätig werden, wer von einer Sachverständigenorganisation bestellt wird.

Die Bestellung setzt eine staatliche Zulassung der Organisation nach § 16 Anlagenverordnung (VAwS) voraus.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz.

Dieses Verfahren kann auch über einen "Einheitlichen Ansprechpartner" abgewickelt werden. Bei dem "Einheitlichen Ansprechpartner" handelt es sich um ein besonderes Serviceangebot der Kommunen und des Landes für Dienstleistungserbringer.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Die Unterlagen und Nachweise ergeben sich aus den nach § 16 Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe (VAwS) zu erfüllenden Anforderungen. Hierzu zählen regelmäßig:

  • Angaben zur Organisation
  • Liste der Sachverständigen
  • Nachweis für die technische Leitung
  • Erklärung zur Unabhängigkeit und Weisungsungebundenheit
  • Nachweis über das Bestehen der Haftpflichtversicherung
  • Angabe der Prüfbereiche der Organisation
  • Angabe der Prüfbereiche der einzelnen Sachverständigen
  • Darlegung der Bestellungsordnung für Bestellungsprüfungen
  • Darlegung der Überwachungsordnung bzw. des Qualitätssicherungssystems
  • Darlegung der Überwachungsordnung für Fachbetrieb

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren nach Anlage 1 zu § 1 Absatz 1 Allgemeine Gebührenordnung des Landes Niedersachsen (AllGO) entsprechend Nr. 96.16.33 an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Zulassung kann auf bestimmte Prüfbereiche beschränkt und zeitlich befristet werden.

Was sollte ich noch wissen?

Zulassungen anderer Länder und gleichwertige Anerkennungen anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum gelten auch in Niedersachsen.

Verfahrensablauf

Die Zulassung erfolgt auf Antrag nach fachlicher Prüfung.

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