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Feuer im heimischen Kaminofen – Rücksicht ist geboten

Aktuell erhält die Gemeindeverwaltung Diekholzen vermehrt Anrufe besorgter Bürger, die über Geruchs- oder Gesundheitsbelastungen ausgehend von Kaminöfen klagen.

Richtiges Heizen erfordert die Einhaltung einiger Regeln, um die direkte Nachbarschaft nicht mit einer Geruchsbelästigung zu stören. Auch Verschmutzungen durch Rußpartikel können vermieden werden.

Kaminöfen sind nur mit geeignetem Holz zu befeuern.

Ein häufiger Fehler ist das Verbrennen von zu feuchtem und/oder zu frischem Holz – hier lohnt sich die Anschaffung eines Holzfeuchte-Messgerätes. Die Energieausbeute ist bei feuchtem Holz auch wesentlich geringer.

In den Betriebsanleitungen der Ofenhersteller sind die zulässigen Brennstoffe aufgeführt. Auch die Schornsteinfegermeister können zu Fragen rund um den Brennstoff beraten.

Um steigenden Brennholzpreise zu entgehen, werden möglicherweise belastete Holzabfälle verbrannt. Wer belastete Holzabfälle und Altholz in Kleinfeuerungsanlagen, bei offenen Feuern und oder sogar beim Grillen verbrennt, belastet nicht nur die Umwelt, sondern gefährdet auch die Gesundheit der eigenen Familie, der Nachbarn und macht sich sogar strafbar.

Beim Verbrennen von Altholz, bzw. belastetem Holz können giftige Stoffe freigesetzt werden!

Sicherlich ist ein Feuer im heimischen Kamin behaglich und hübsch anzusehen – allerdings ist beim Heizen mit offenen Kaminen zu beachten: Es ist nur "gelegentlich" gestattet und deshalb auch aus Rücksicht auf Ihre Mitmenschen in Maßen zu genießen.


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