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Tag der Sauberen Landschaft

Aktion „Saubere Landschaft“ 2016

Die Ortsvorsteherin der Ortschaft Egenstedt und die Ortsvorsteher von Barienrode, Diekholzen und Söhre haben am 23. April zu einem gemeinsamen Tag der „Sauberen Landschaft“ aufgerufen.

Erfreulicherweise haben sich viele Ehrenamtliche gemeldet, um diese Aktion tatkräftig zu unterstützen. In Diekholzen standen am Samstagmorgen 30 Personen bereit, um sich freiwillig für eine saubere Landschaft zu engagieren. Das Unverständnis über die „wilden Müllablagerungen“ war bei allen Beteiligten sehr groß. Autoreifen, Fernseher sogar eine Chemietoilette wurde in Straßengräben, Hecken und Büschen gefunden. Auffällig war die Anhäufung von Zigarettenkippen, Papier und Flaschen an der Buswendeschleife im Südwald.
Mit großem Appetit wurden die belegten Brötchen am neuen Feuerwehrhaus in Diekholzen verzehrt.

In Söhre meldeten sich 25 Helferinnen und Helfer vorwiegend aus den Söhrer Vereinen und Verbänden. Aber auch einzelne Familien mit Kind und Kegel hatten Spaß daran, ihre Ortschaft „aufzuräumen“. Die Freiwillige Ortsfeuerwehr war sehr stark vertreten und stellte sogar ihre Fahrzeuge zum Transport des Abfalls zur Verfügung. Der größte „Fund“ war ein im Graben liegender Monitor. Ein gemeinsamer Abschluss fand am Feuerwehrgerätehaus in Söhre statt.

Und in Egenstedt waren 18 fleißige Helfer vor Ort. Auch hier war die Ortsfeuerwehr ausgesprochen präsent. Sechs große blaue Müllsäcke wurden mit Greifern bzw. Handschuhen aufgesammelt und zum großen Container in Diekholzen geschafft. Auf Engelkes Hof wurden zahlreiche Brötchen und Würstchen verteilt und fanden bei allen Beteiligten reißenden Absatz.

In Barienrode musste die Aktion leider ausfallen, da sich nur eine einzige Person zum Helfen angemeldet hatte.

Auch wir von der Gemeindeverwaltung sagen der Ortsvorsteherin Helga Mahrenholz und den Ortsvorstehern, Heinrich Flögel, Udo Gottschalk, Bernd Kieslinger sowie allen Helferinnen und Helfern: „DANKE für Ihre Hilfe und die Bereitschaft etwas für die Allgemeinheit zu tun!“

Das muss doch wirklich nicht sein!

Mit dem gesammelten Müll von Grünflächen und Plätzen, der Fuß- und Radwege, Wander- und Waldwege wurde ein großer Container gefüllt, der auf dem Parkplatz in den Sundern bereitgestellt wurde.

Immer wieder wird am Waldrand, an Feldwegen oder Straßenrändern illegal abgelegter Müll gefunden, der die Umwelt belastet. Die Meldungen beim Ordnungsamt sowie Feststellungen durch den Verwaltungsvollzugsbeamten nahmen in der vergangenen Zeit wieder vermehrt zu. Doch die Problematik ist nicht neu und beschäftigt das Ordnungsamt sowie Landkreis und Zweckverband Abfallwirtschaft Hildesheim (ZAH) seit Jahren.
Überall dort, wo Fahrzeuge unbehelligt zum Ausladen vorfahren können, wurden alte Autoreifen, Fernseher, Drucker, Schränke, teilweise sogar gesamte Wohnungseinrichtungen durch Unbekannte illegal entsorgt.– und das, obwohl der ZAH eine kostenlose Entsorgung anbietet. Ganz unkompliziert, und zumeist inklusive kostenloser Abholung. Einfach ein Antrag beim ZAH stellen und der Sperrmüll wird abgeholt, vor der eigenen Haustür.

So aber muss durch den Landkreis Hildesheim, der für „Wildmüll“ zuständig ist, der ZAH mit der Abholung beauftragt werden. Neben höherem Verwaltungsaufwand entstehen so weitere Kosten – ganz unnötig und zu Lasten der Allgemeinheit.

Wer erwischt wird, dem kann die illegale Müllentsorgung teuer zu stehen kommen. Gegen mögliche Verursacher wird ein Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten samt Bußgeld eingeleitet. Zwar gestaltet sich die Suche nach Müllsündern oftmals schwierig, doch vereinzelt gelingt es – auch dank der Mithilfe der Bürger – Verursacher zu ermitteln. Wir appellieren an die Bevölkerung, die Augen offen zu halten. Wir nehmen Hinweise auf mögliche Verursacher gerne entgegen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

 05121 202-20
Raum: EG-09
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Wissenswertes zum Sperrmüll
Sperrmüll ist alles das, was man bei einem Umzug aus der Wohnung mitnehmen würde: zum Beispiel Möbel, aber keine Türen oder Heizkörper. Sperrgut sind bewegliche Gegenstände, die zur Wohnungseinrichtung gehören und nicht in die Abfalltonne passen.

Beispiele für Sperrmüll:
• Bettgestell, Matratze
• Elektro- und Elektronikgeräte
• Fahrrad
• Fernseher
• Fußbodenbelag (verschnürt), kein Laminat
• Gefrierkombination
• Gefriertruhe
• Grillgeräte (Gas oder Kohle)
• Herd (Gas)
• Kinderwagen
• Kommode
• Kühlschrank
• Kunststoffe (Eimer, Möbel, Spielzeug, Teller u. a.)
• Metalle
• Ofen (ohne Schamotte oder Öltank)
• Radio
• Regal
• Schrank
• Schreibtisch
• Sessel, Sofa, Stuhl
• Spülmaschine
• Teppich (verschnürt)
• Tisch
• Trockner, Waschmaschine

Kein Sperrmüll:
• Altreifen
• Asbesthaltige Gegenstände
• Autoteile
• Bauabfälle
• Gefüllte Säcke, Kartons und Kisten
• Gegenstände schwerer als 50 kg
• Gewerbliches Sperrgut
• Heizkörper
• Kunststoff aus Bauabfällen
• Nachtspeicherofen
• Normaler Hausmüll
• Rasenmäher
• Schadstoffhaltige Abfälle
• Türen, Fenster
• WC und Waschbecken
• Wertstoffe wie Glas, Papier, Grünabfälle und Baumschnitt
• Elektroschrott

Die Entsorgung erfolgt durch die kostenlose Sperrgutabholung bis zu 2x jährlich oder die Selbstanlieferung auf den Wertstoffhöfen oder der Zentraldeponie Heinde.

Private Haushalte
Die Sperrmüllabfuhr erfolgt für private Haushalte auf schriftlichen Antrag bis zu zweimal jährlich kostenlos. Die Abholmenge ist auf 3m³ beschränkt. Sperrmüllantragskarten erhalten Sie im Rathaus bzw. Kreishaus in Hildesheim, bei der EVI, in den Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen, am Müllfahrzeug, direkt beim ZAH oder auf diesen Internet-Seiten unter Bestellung Sperrmüll.

Neu ab 01.01.2015: Bequeme Auswahl Ihres Sperrmülltermins auch online. Der ZAH teilt Ihnen den Abfuhrtermin, der üblicherweise in einem Zeitrahmen von 2-4 Wochen liegt, schriftlich oder online mit.

Natürlich können Sie Ihren Sperrmüll auch auf der Zentraldeponie in Heinde oder in kleineren Mengen (bis zu 0,5 m³) an den Wertstoffhöfen anliefern. Die Anlieferung ist kostenlos, wenn eine ausgefüllte Sperrmüllkarte mitgebracht wird und die Gesamtmenge 3m³ nicht überschreitet.

Neu seit 1.1.2015: Sammlung von Kunststoffen

Auf den Wertstoffhöfen und der Deponie Heinde sowie bei der Sperrmüllabfuhr nimmt die ZAH folgende Kunststoffteile kostenlos an:
• Kunststoffkörbe (Wäschekörbe)
• Kunststoffwannen/-radkappen
• Getränkekisten, Kleiderbügel
• Gießkannen, Farb-/Putzeimer (leer)
• Papierkörbe, Abfalltonnen
• Haushaltsschüssel, Messbecher
• Blumentöpfe, Blumenkästen
• WC-Sitz und -Spülkasten
• Regentonnen
• Kanister (keine Öl- und Spritzmittelkanister)
• Kinderspielzeuge
• Gartenmöbel aus Kunststoff (keine Werzalit- bzw.
Verbundholzplatten)

Sonderservice
Haben Sie neben Ihrem Sperrmüll noch Restmülleinzelteile, nehmen wir diese bis zu einer Menge von 250 Liter, gegen eine Gebühr von 9,50 Euro mit. Die Gebühr wird generell bei der Abholung bar und nur in Ausnahmefällen gegen Rechnung eingezogen.

Gewerbebetriebe
Die Abholung oder Lieferung von Sperrmüll aus Gewerbebetrieben ist kostenpflichtig.

Information und Beratung
Auskünfte über eine sichere und günstige Entsorgung erhalten Sie unter
Tel.: 0 50 64/9 05 13 bei der ZAH.

 

 

 

 

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