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Die gemeinsame Sorge erklären
[Nr.99013005026000 ]

Leistungsbeschreibung

Eine Sorgeerklärung muss öffentlich beurkundet werden. Dies können Sie bei dem für Sie zuständigen Jugendamt oder gegen Gebühr bei einem Notar oder einer Notarin veranlassen. Sorgeerklärungen vermag im Streitfall nur das Familiengericht aufzuheben. Daher ist es ratsam, sich über die Rechte und Pflichten beraten zu lassen, die sich aus der Sorgeerklärung ergeben.

Die Anerkennung der Vaterschaft ist Voraussetzung für die gemeinsame Sorgeerklärung. Sofern noch nicht geschehen, können Sie die Vaterschaft und Sorge gemeinsam beim Jugendamt erklären.

An wen muss ich mich wenden?

Das örtlich zuständige Jugendamt

Termin Vereinbaren

Sollten Sie eine Beurkundung beim Landkreis Hildesheim wünschen, vereinbaren Sie mit dem für Sie zuständigen Beistand einen Termin. Das erspart Ihnen Wartezeiten!

Zuständigkeiten Beistandschaften/Beurkundungen

Die Beistandschaften für Bewohner aus Freden, Lamspringe, Leinebergland, Alfeld und Elze werden von folgenden Sachbearbeitern geführt.

Wählen sie den Anfangsbuchstaben des Nachnamen des Kindes aus:


Die Beistandschaften für Bewohner aus den übrigen Gemeinden und der Stadt Hildesheim  werden von folgenden Sachbearbeitern geführt

Wählen sie den Anfangsbuchstaben des Nachnamen des Kindes aus:

Diese Sachbearbeiter sitzen im Hauptgebäude des Landkreises Hildesheim, Bischof-Janssen-Str. 31.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis oder Reisepass der Eltern
  • Geburtsurkunde des Kindes, in der der Vater eingetragen ist oder Mutterpass bei vorgeburtlicher Sorgeerklärung
  • Urkunde über die Vaterschaftsanerkennung oder Gerichtsbeschluss über die Feststellung der Vaterschaft

Verfahrensablauf

Für die Sorgeerklärung müssen Sie einen persönlichen Termin in dem für Sie örtlich zuständigen Jugendamt oder in einem Notariat vereinbaren: 

  • Soweit noch nicht geschehen, muss der Vater die Vaterschaft anerkennen
  • Beide Elternteile müssen persönlich erscheinen, am besten zusammen.
  • In dem Termin werden Sie über die Rechtsfolgen der Sorgerechtserklärung informiert. Diese wir Ihnen dann vorgelesen und von beiden Elternteilen unterschrieben.
  • Beide Elternteile erhalten beglaubigte Abschriften der Urkunde ausgehändigt.

Voraussetzungen

  • Die Eltern sind nicht miteinander verheiratet
  • Die Vaterschaft ist wirksam anerkannt
  • Das Kind braucht noch nicht geboren sein, es muss aber gezeugt sein
  • Eine Gerichtsentscheidung zur elterlichen Sorge wurde bisher nicht getroffen
  • Die Eltern müssen persönlich erscheinen
  • Beide Eltern sprechen ausreichend Deutsch. Sollte dies nicht der Fall sein:

Jugendamt: Sollten Sie einen Dolmetscher benötigen, teilen Sie die gewünschte Sprache bitte bei der Terminvereinbarung mit.

Notar: Sollten Sie einen Dolmetscher benötigen, müssen Sie zum Termin einen Dolmetscher mitbringen. Diese Person benötigt ein gültiges Personaldokument und darf nicht mit den Eltern des Kindes verwandt oder verschwägert sein.

Welche Gebühren fallen an?

Jugendamt: Keine
Notar: ca. 80,- EUR zzgl. Auslagen

Welche Fristen muss ich beachten?

Das Kind muss noch minderjährig sein.

Bearbeitungsdauer

Der Termin dauert in der Regel zwischen 30 bis 60 Minuten. Die Urkunden werden im Termin direkt ausgehändigt.

Anträge / Formulare

Keine

Rechtsbehelf

Die gemeinsame Sorgeerklärung geschieht durch die Abgabe einer Willenserklärung. Sie ist keine Entscheidung einer Behörde oder eines Gerichts. Daher sind keine Rechtsbehelfe vorgesehen.

Fachlich freigegeben durch

Niedersächsisches Justizministerium

Zuständig

407 - Amt für Familie »
Landkreis Hildesheim
Bischof-Janssen-Str. 31
31132 Hildesheim

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