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Gespinstmottenart ähnelt Eichenprozessionsspinner

Die Klimaerwärmung hat die rasante Verbreitung des Eichenprozessionsspinners in so gut wie allen Bundesländern stark begünstigt. Die milden Winter und warmen Frühjahre verschaffen der nachtaktiven Schmetterlingsart gute Lebensbedingungen. Mit Beginn des Frühsommers bewohnen die Raupen Laubbäume, vorzugsweise Eichen, und gelten als Pflanzenschädlinge. Sie sind hellgrün bis gelb und haben einen dunklen Streifen aus rotbraunen Warzen auf dem Rücken, aus denen weißliche Härchen sprießen. Am Ende des letzten Entwicklungsstadiums erreichen die Raupen eine Länge bis zu 4 cm.

Die Raupen und Nester sollten keinesfalls berührt werden, da die feinen Gifthärchen allergische Reaktionen bei Menschen und auch bei warmblütigen Tieren hervorrufen können.

Nach der Sichtung und Bekanntmachung eines Eichenprozessionsspinnernestes in Hildesheim weist das Umweltamt des Landkreises Hildesheim darauf hin, dass es Ähnlichkeiten mit einer Gespinstmottenart gibt, die derzeit sehr häufig an heimischen Sträuchern zu finden ist. Diese ist jedoch völlig harmlos und nicht mit den Nestern des Eichenprozessionsspinners zu verwechseln.

 

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