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20.01.2020

Aus vier mach sechs

ILE Region „nette innerste“ soll auf sechs Kommunen wachsen – auch Diekholzen ist nun „kooperierendes Mitglied“ 

Die ILE Region „nette innerste“ braucht bald ein neues Logo. Wo bislang eine Blüte aus 4 stilisierten Blättern eine Einheit bildet, sollen in Zukunft 6 Blätter zu sehen sein. Zu den Gründungsmitgliedern Bockenem, Bad Salzdetfurth, Holle und Schellerten werden sich nach einer Kooperationsphase Diekholzen und Söhlde gesellen.

Die Europäische Gemeinschaft fordert Größe. Fördergelder fließen nur, wenn sich die Städte und Gemeinden zu einer Förderregion zusammenschließen, um gemeinsam an ihrer Zukunft zu arbeiten. Wichtige Themen der Zusammenarbeit sind zum Beispiel Tourismus, Hochwasserschutz, Klimaschutz und Mobilität. 2014 entwickelten die Gründungsmitglieder ein Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK), mit dem sie sich erfolgreich für die Förderperiode 2014-2020 als ILE Region beworben haben. Nun soll die Region noch größer werden.

Die Ausweitung haben die beteiligten Städte und Gemeinden auf ihrer Sitzung am 17. Januar 2020 besiegelt. In einem Kooperationsvertrag wurde festgelegt, dass die Zusammenarbeit der 6 Kommunen zunächst bis zum Ende der laufenden Förderperiode bestehen soll. Bei einer Verlängerung des Förderprogramms wird auch die Kooperation automatisch fortgeführt. Danach ergibt sich aus der Größe der beteiligten Städte und Gemeinden die Möglichkeit, die Region „nette innerste“ auch als Leader-Region zu definieren, um weitere Fördergelder aus der EU zu erhalten.

Doch zunächst muss die neue Gemeinschaft aus 6 Mitgliedern ausloten, ob sie gemeinsame Interessen in gemeinsame Förderanträge überführen kann. „Es geht darum herauszufinden, was  uns verbindet“, sagt Bad Salzdetfurths Bürgermeister Björn Gryschka. Deshalb sind Diekholzen und Söhlde zunächst nur kooperierende Mitglieder. An gemeinsamen Zielen wird für das laufende Jahr schon gearbeitet: geplant sind der weitere Ausbau der Infrastruktur und der Erhalt lebenswerter Ortschaften, die Förderung des gemeinsamen Tourismus sowie die Nutzung der Energiewende für die wirtschaftliche Erneuerung der Region.

 

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