Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat stets höchste Priorität bei der Arbeit von Gemeindeverwaltung und Bauhof. Deshalb mussten an der Südwaldstraße und im Bereich des Broyhansweges nach Beratung durch das Forstamt Südniedersachsen umfangreich an Eschentriebssterben erkrankte Bäume im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden. Die Gemeinde Diekholzen hatte bereits frühzeitig und umfassend über die anstehenden Maßnahmen informiert – sowohl in öffentlichen Sitzungen als auch über die Homepage, soziale Medien und die Presse. Die Resonanz aus der Bevölkerung sei dabei überwiegend verständnisvoll gewesen. „Bäume und Waldflächen haben für unsere Gemeinde einen enorm hohen Stellenwert. Gleichzeitig müssen wir aber verantwortungsvoll zwischen Naturschutz und der Sicherheit der Menschen abwägen“, erklärt Bürgermeister Matthias Bludau. „Wir sind stets bemüht, nur die Bäume zu entnehmen, bei denen es wirklich erforderlich ist.“ Als zusätzlichen Ausgleich hat die Gemeinde nun folgende 12 alte und klimaresistente Apfel- und Birnensorten: Schöner von Herrenhut, Goldparmäne, Delbarrestivale, Williams-Christ, Conference und Köstliche von Charneu im Bereich der betroffenen Straßen gepflanzt. Die Gemeinde Diekholzen setzt auch weiterhin auf eine ausgewogene Verbindung von Natur- und Landschaftsschutz. Mit der Pflanzaktion möchte die Gemeinde ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und den Erhalt traditioneller Obstsorten setzen. Gepflanzt wurden daher robuste und regionaltypische Apfel- und Birnensorten, die künftig nicht nur das Landschaftsbild bereichern, sondern auch einen ökologischen Mehrwert schaffen sollen.