Auf Einladung der Gemeinden Diekholzen und Sibbesse haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, der Polizei, des Landkreises Hildesheim sowie beider Kommunen zu einem gemeinsamen Abstimmungsgespräch über die Verkehrssituation am Roten Berg getroffen. Anlass des Treffens waren die weiterhin bestehenden Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern über die Lärmbelastung sowie Fragen der Verkehrssicherheit auf der Strecke zwischen Diekholzen und Sibbesse. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die bislang umgesetzten Maßnahmen sowie deren Wirkung. Hierzu zählen unter anderem das installierte Lärmschutzdisplay, verstärkte Verkehrskontrollen durch die Polizei, Präventionsmaßnahmen sowie das inzwischen angeordnete durchgehende Überholverbot.
Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, die gute und konstruktive Zusammenarbeit auch künftig fortzuführen. Ziel bleibt es, die Situation am Roten Berg gemeinsam zu beobachten, Erkenntnisse auszutauschen und weitere mögliche Maßnahmen im Rahmen der jeweiligen gesetzlichen Zuständigkeiten und rechtlichen Möglichkeiten auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen. „Die Herausforderungen am Roten Berg lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Deshalb ist der regelmäßige Austausch aller beteiligten Behörden ein wichtiger Baustein, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern und gleichzeitig die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten“, betonen die Bürgermeister der Gemeinden Diekholzen und Sibbesse.
Konkret werden durch die beteiligten Behörden derzeit drei weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf ihre Eignung für den Roten Berg untersucht. Sollten hier positive Effekte zu erwarten sein, werden die Beteiligten über eine Umsetzung kurzfristig entscheiden und berichten. Unabhängig von möglichen weiteren Maßnahmen richtet sich ein gemeinsamer Appell aller Beteiligten an die Nutzerinnen und Nutzer der Strecke: Ein rücksichtsvolles und angepasstes Fahrverhalten trägt entscheidend dazu bei, Lärm zu reduzieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Insbesondere überhöhte Geschwindigkeiten, unnötig hohe Motordrehzahlen sowie riskante Fahrmanöver führen zu vermeidbaren Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner und erhöhen gleichzeitig das Unfallrisiko.
Die beteiligten Behörden werden die Entwicklung am Roten Berg weiterhin aufmerksam begleiten und den fachlichen Austausch fortsetzen.