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Protokollinformationen sind noch vorläufig! - Vorstellung der Machbarkeitsstudie zur Trainingshalle Söhre  

Sitzung des Jugend-, Kultur- und Sportausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Jugend-, Kultur- und Sportausschuss Beschlussart: verwiesen
Datum: Do, 30.01.2020 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 18:13 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung Diekholzen
Ort:
2020/377 Vorstellung der Machbarkeitsstudie zur Trainingshalle Söhre
   
 
Status:öffentlich  

Wortprotokoll

Die Vorsitzende übergibt das Wort an den Architekten Peter Appel aus Nordstemmen, der die Studie erarbeitet hat. Dieser stellt sich den Anwesenden kurz vor und teilt mit, dass er seit 25 Jahren als Architekt in allen Leistungsphasen der „HOAI“tig ist.

 

Die Machbarkeitsstudie, die im Auftrag des SFhre erstellt wurde, beinhaltet die mögliche Realisierung einer Trainingshalle für Handball auf dem Gelände im Bendlah 1. Herr Appel zeigt anhand einer Präsentation einen Lageplan des Grundstücks und erläutert, wie sich das Gelände darstellt. Eine öffentliche Erschließung ist durch die Lage und die bereits vorhandene Nutzung nicht mehr notwendig.

 

Es müsste ein B-Plan aufgestellt werden. Auf telefonische Nachfrage von Herrn Appel beim Landkreis wurden dazu keine Bedenken geäert und eine Genehmigung mündlich in Aussicht gestellt.

 

Anhand eines weiteren Lageplans wird gezeigt, wie die neue Halle am besten auf dem Gelände positioniert werden und eine Verbindung zum vorhandenen Baubestand umgesetzt werden könnte.

 

Die Höhe der Halle wird von Herrn Appel mit 5,50 m angegeben. Es wird unter den Anwesenden diskutiert, ob dies in Anbetracht eines Handballspielbetriebes ausreichend sei. Herr Appel weist darauf hin, dass diese Höhe den geltenden Vorschriften entspräche, weitere Details sind in späteren Gesprächen zu klären. Auf die Frage nach Zuschauerplätzen teilt er mit, dass es planungsrechtlich Probleme geben werde, wenn eine Tribüne für 200-500 Besucher gebaut werden sollte, da dann u.a. das Umfeld anders erschlossen werden müsste, der Landkreis stehe dem kritisch gegenüber.

 

Herr Appel erläutert anschließend das Raumprogramm, es ergibt sich eine Bruttofche von 1.500 r die geplante 2-Feld Sporthalle und die benötigten Anbauten wie Technikraum, Sozialbereich und Eingangshalle. Er zeigt den Vorentwurf eines Grundrisses. Die Halle sollte auch glichkeiten für andere Sportarten bieten, die Größe der Geräteräume sind dementsprechend ausgelegt worden. Anhand eines Schnittplanes des Gebäudes erläutert Herr Appel den Aufbau der Hallenkonstruktion und der Dachform. In der Planung ist ein Flachdach vorgesehen, daraufhin wird die Problematik des Regenwasserablaufes von den Anwesenden kurz diskutiert.

 

Die Trainingshalle wurde als Standardbau geplant, der nach Aussage von Herrn Appel gut und günstig sein sollte. Fördermöglichkeiten über die KfW und den Kreissportbund sollten überprüft werden, um die Finanzierung teilweise sicher zu stellen.

 

Herr Appel erläutert daraufhin die Grobkostenermittlung nach DIN 276 und geht auf die einzelnen Kostengruppen ein:

 

- das Grundstück ist vorhanden und im Eigentum der Gemeinde

- die Vermessung des Grundstückes ist bereits erfolgt

- es sind normal belastete Böden zu erwarten

- die Erschließung im öffentlichen Bereich ist erfolgt

- auf dem Gelände müsste ein kleines Regenwasserrückhaltebecken angelegt werden

- Kosten für Technische Anlagen: ca. 480.000,- Euro

- Bauwerkskonstruktion    1.617.000,- Euro

- Außenanlagen:       105.000,- Euro

- Ausstattung:         50.000,- Euro

 

- Baunebenkosten: ca. 420.000,- Euro.

 

Insgesamt würde der Bau der Trainingshalle aufgrund der ersten Schätzung ca. 3,2 Mio. Euro brutto kosten.

 

Herr Appel weist darauf hin, dass pro Jahr eine Preissteigerung von ca. 5 % berücksichtigt werden sollte. Er empfiehlt, auch im Hinblick auf evtl. Wartungsarbeiten, Firmen aus der näheren Umgebung zu beauftragen.

 

Die Vorsitzende eröffnet die Diskussion und Herr Breitmeyer erläutert, wie sich die Trainingssituation derzeit darstellt und verdeutlicht so, wie dringend der Verein zusätzliche Hallenzeiten benötigt:

 

Zurzeit sind insgesamt 18 Handballmannschaften aktiv und der Verein will erstmals in seiner Geschichte eine 4. Herrenmannschaft aufstellen, außerdem ein weiteres Damenteam und eine zweite E-Jugendmannschaft in der nächsten Saison. Der Verein würde dann insgesamt 21 Mannschaften stellen, für die in der Steinberghalle lediglich 11 Trainingsstunden in der Woche zur Verfügung stehen, teilweise wird parallel mit den Judoka trainiert. 6,5 Trainingsstunden können in einer Sporthalle in Himmelsthür absolviert werden. Wenn dort zeitgleich eine Veranstaltung des Kreissportbundes stattfindet, kann die Halle nicht vom SF Söhre genutzt werden, außerdem ist die Gebühr für die Trainingszeiten mit 60,- Euro pro Stunde sehr teuer.

 

Herr Breitmeyer weist darauf hin, dass der Verein nicht nur Handball anbietet, sondern auch Turnen, Tanzen und Gymnastik. Die Halle im Bendlah sei in der Woche jeden Tag voll belegt. Eine neue, größere Halle für den Trainingsbetrieb ist aus Sicht des Vereins daher unbedingt notwendig. Der Punktspielbetrieb sei in der jetzigen Situation machbar. Bei vielen Punktspielen der Jugendteams gebe es außerdem ohnehin kaum Zuschauer, die Problematik einer fehlenden Tribüne stelle sich somit nicht.

 

Die Bürgermeisterin erinnert die Anwesenden, dass die heutige Sitzung lediglich der Vorstellung der Machbarkeitsstudie dient und alle anderen Eckpunkte in folgenden Beratungen noch erarbeitet werden müssen.

 

Frau Kubik weist darauf hin, dass der Kindergarten und die Grundschule die Halle auch nutzen könnten.

 

Herr Appel verdeutlich nochmals, dass in der geplanten Halle ein Punktspielbetrieb sowie ein normaler Sportbetrieb erlaubt ist. Eine Tribüne darf jedoch nicht gebaut werden, es sollte kein großer Besucherverkehr stattfinden.

 

Die Fraktion der CDU beantragt, den Entwurf für die neue Trainingshalle in den Ausschuss für Technik und Umweltr weitere Beratungen zu verweisen.

 

Die Anwesenden einigen sich einvernehmlich darauf, die Machbarkeitsstudie weiter zu verfolgen, Möglichkeiten zur Beantragung von Fördermitteln sollen überprüft werden.

 

Die Vorsitzende lässt über den wie folgt formulierten Beschlussvorschlag abstimmen.

Beschluss

Beschluss:

Die Machbarkeitsstudie zur Trainingshalle Söhre wird in eine der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Technik und Umwelt zur Beratung verwiesen.

Abstimmungsergebnis

Abstimmungsergebnis:

 

Einstimmig

 

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